Orte von Vorarlberg bis ins Burgenland: von Wasserfällen bis zu Burgen
Das Land ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen, aber nicht überall gleich gut. Diese Unterschiede bestimmen die Planung mehr, als man vermutet.
Die Landschaftstypen im Überblick
Wer die Zonen einmal auseinanderhält, plant deutlich treffsicherer. Innerhalb einer Zone ähneln sich Anforderungen und Saison stark.
Die Donau bildet eine eigene Achse mit Weltkulturerbe-Landschaften wie der Wachau, die sich gut mit dem Rad erschließen lassen.
Wege durch den Fels
Steinschlag und Felsstürze führen gelegentlich zu längeren Schließungen, teils über mehrere Jahre. Das betrifft auch bekannte Ziele. Eine nach Regionen geordnete Liste zu Ausflugsziele in Österreich erleichtert den Einstieg.
Die Saison ist begrenzt. Die meisten Klammen öffnen im Frühjahr und schließen im Herbst, weil die Anlagen im Winter nicht sicher begehbar sind.
| Winterwanderweg | feste Schuhe | geräumt und markiert |
| Rodelbahn | Rodel, warme Kleidung | oft beleuchtet |
| Schneeschuhtour | Ausrüstung und Kenntnis | Lawinenlagebericht lesen |
| Stadtbesuch | keine | wetterunabhängig |
Vom Tal auf den Gipfel
Der Großteil des Landes ist gebirgig. Wanderwege sind dicht markiert und über ein einheitliches System aus Farben und Nummern gekennzeichnet.
Das Wetter im Hochgebirge schlägt schnell um. Gewitter bilden sich im Sommer typischerweise am frühen Nachmittag, weshalb frühe Starts üblich sind.
Saison und Erreichbarkeit
Im Hochsommer sind Bergseen und Höhenwege gut erreichbar, dafür sind die bekannten Ziele stark besucht. Frühe Starts helfen erheblich.
Der Frühsommer ist die beste Zeit für Wasserfälle, weil die Schneeschmelze die Wasserführung deutlich erhöht. Andere Beiträge zu österreichischen Themen gibt es auf dieser Seite.
Regeln in Nationalparks
Beim Queren von Weideflächen sind Zäune und Tore wieder zu schließen. Das klingt banal und ist für die Bauern von echter Bedeutung.
Abfall gehört vollständig wieder ins Tal, auch organischer. Bananenschalen und Obstreste bauen sich in Höhenlagen extrem langsam ab.
- Region festlegen, dann erst einzelne Ziele auswählen
- Saison und Höhenlage abgleichen
- Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfen
- Wegzeiten realistisch ansetzen, Höhenmeter zählen
- Wetterbericht am Morgen noch einmal ansehen
Budget für einen Tag im Gelände
Gästekarten der Unterkünfte enthalten in vielen Regionen freie Fahrten und Ermäßigungen. Sie werden oft nicht aktiv angeboten.
Bergbahnen sind der größte Einzelposten. Eine Berg- und Talfahrt liegt je nach Gebiet im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich pro Person.
Die unbekannteren Plätze
Gespräche vor Ort bringen die besten Hinweise. Wirtsleute und Hüttenpersonal kennen die Umgebung besser als jede Beschreibung.
Wanderkarten zeigen Ziele, die online kaum auftauchen. Der Blick auf eine Papierkarte lohnt sich für die Planung weiterhin.
Fälle, Bäche und Wildflüsse
Die Donau bildet die größte Flussachse des Landes. Die Wachau zwischen Melk und Krems ist als Kulturlandschaft besonders bekannt.
Nach Starkregen führen Bäche binnen Stunden Hochwasser. Uferwege können dann kurzfristig gesperrt sein, auch wenn das Wetter bereits umgeschlagen ist.
Was sich mit Kindern eignet
Almhütten sind für Kinder oft der eigentliche Höhepunkt, wegen der Tiere und weil es dort etwas zu essen gibt.
Seen mit flachem Einstieg sind für kleinere Kinder sicherer. Bergseen fallen dagegen oft steil ab und sind sehr kalt.
Vorbereitung, die zählt
Warme Zwischenschicht nicht vergessen: Pro tausend Höhenmeter sinkt die Temperatur um mehrere Grad, dazu kommt der Wind.
Handyempfang ist in Seitentälern und Schluchten oft nicht vorhanden. Karten sollten offline verfügbar sein.
Wandern selbst kostet nichts. Die Ausgaben entstehen über Anreise, Bergbahnen, Mautstraßen und Einkehr.
Was neben der Natur sehenswert ist
Klöster betreiben häufig eigene Gärten, Bibliotheken oder Gaststätten. Führungen finden zu festen Zeiten statt und sind meist nicht spontan buchbar.
Freilichtmuseen versammeln historische Bauernhäuser aus einer Region an einem Ort. Sie funktionieren auch bei mäßigem Wetter gut.
Was in der kalten Jahreszeit funktioniert
Die Tage sind kurz. Ab etwa 16 Uhr wird es dämmrig, was bei jeder Tourenplanung im Winter einzurechnen ist.
Im Winter verschiebt sich das Angebot deutlich. Viele Naturziele sind nicht erreichbar, dafür öffnen Skigebiete, Rodelbahnen und Winterwanderwege.
Wer außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, zahlt bei Unterkünften deutlich weniger, hat dafür ein eingeschränktes Angebot.
Wege ins Tal und auf den Berg
Bergbahnen sind bei der Planung der entscheidende Faktor. Ihre erste und letzte Fahrt bestimmen, wie eine Tour zeitlich aufgebaut werden kann.
Mautstraßen führen zu manchen Ausgangspunkten. Die Gebühren sind nicht unerheblich und werden bei der Planung gern vergessen.
November und April sind Übergangsmonate mit eingeschränktem Angebot. Dafür sind Unterkünfte günstig und Städte angenehm leer.
Welche Seen wofür geeignet sind
Das Salzkammergut zwischen Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark hat die höchste Dichte an Seen. Hallstätter See, Wolfgangsee und Attersee sind die bekanntesten davon.
Kärnten hat mit dem Wörthersee und dem Millstätter See Seen, die im Sommer deutlich wärmer werden als die Gewässer weiter im Norden.
Häufige Fragen zu Ausflugszielen in Österreich
Sind Almhütten das ganze Jahr bewirtschaftet?
Nein, üblicherweise von Juni bis September. Außerhalb dieser Zeit gibt es dort weder Verpflegung noch verlässlich Wasser.
Gibt es Welterbestätten in Österreich?
Ja, mehrere. Dazu zählen unter anderem die Wachau an der Donau und Teile des Salzkammerguts.
Wann sind Wasserfälle am eindrucksvollsten?
Im Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wasserführung erhöht. Nach längeren Trockenperioden im Spätsommer fällt der Eindruck deutlich ab.
Angaben zu Wegen und Erreichbarkeit geben den üblichen Stand wieder. Kurzfristige Sperren sind besonders nach Unwettern möglich.